" Der Schlüssel zu Allem " von Sarah Moore Fitzgerald ( 4 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:


Cosmos wächst wohlbehütet bei seinen Großeltern auf. Sehr früh musste er schon mit dem Verlust seiner Familie umgehen lernen, denn diese sind nach einer Tragödie nach Australien geflüchtet und haben ihn in der Obhut seiner Großeltern zurückgelassen. Seine Großeltern sind auch nicht mehr die Jüngsten und so kommt es, dass sein geliebter Großvater und bester an Alzheimer erkrankt und nun nach & nach sein Gedächtnis verliert. Cosmos möchte ihm so gern helfen und so kommt es dazu, dass sein Großvater ihm in einem klaren Moment seines Gedächtnisses, einen Schlüssel anvertraut und ihn bittet das Tor des alten Herrenhauses Blackbird Abbey zu öffnen. Mit dieser einzigen Bitte im Gepäck macht sich Cosmos auf den Weg um seine persönliche Mission zu erfüllen, aber es ist nicht nur eine Bitte seines Großvaters, sondern auch der Weg der zu einer Veränderung seines eigenen Lebens führt und ihm selbst aufzeigt was wirklich " Wichtig " im Leben ist...

Meine Meinung:

Sarah Moore Fitzgerald setzt in " Der Schlüssel zu Allem " eine sehr ernste Thematik spielend und gut verständlich für die jüngere Generation, in einem tollen Fantasy-Roman um. Sehr angenehm fühlt man sich durch die Geschichte geleitet und auch für die nur knapp 200 Seiten, die das Buch umfasst, kann man sehr schön die Situation von Cosmos um das Vergessen bzw. die Hoffnung seines Großvater spüren und nachvollziehen.  Der einzige Kritikpunkt ist der Rückblick in die Vergangenheit, sehr schweigsam und auch zu schnell abgehandelt, wird dies verarbeitet. Da hätte ich mir ein wenig mehr Dialog und Informationen gewünscht.

Charaktere:

Cosmos wirkt zu Beginn der Buches noch sehr jung und unreif, jedoch wächst er nach und nach zu einem beschaulichen jungen Mann heran und die Entwicklung ist sehr realistisch und greifbar beschrieben. Dazu muss man sagen, dass es nicht einfach für einen kleinen Jungen ist, den gedanklichen Zerfall seines Großvater und besten Freunden mit anzusehen und zugleich begreifen zu können.

Cover:

Das Cover ist einfach nur wunderschön und regt zum Träumen an. Durch das geöffnete Tor und die tolle Farbkombination, finde ich die Thematik des Buches gemeinsam mit dem Titel sehr schön umgesetzt. 

Schreibstil:

Die Autorin kann mit ihrem ruhigen, gut verständlichen und sehr bildlichen Schreibstil bei mir auf ganzer länge Punkten. Die Charaktere und Schauorte beschreibt sie so Real, dass man sich alles selbst ausmalen kann und so sehr tief in die Handlung eindringt. Auch für die kleinen Leser ist diese Art zu schreiben ein klarer Vorteil!

Fazit:

Ein gelungener Jugendroman um eine Thematik mit der man nicht früh genug sich auseinandersetzen kann, denn es kann jeden treffen. Auch für junge Leser gut verständlich und nachvollziehbar geschrieben.

Danksagung:

Vielen Dank an den Bloomoon-Verlag, der mir dieses wundervolle Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!


Punkte:



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