" Sirius " von Jonathan Crown ( 4 von 5 Tigger )

Kurzer Einblick:


Wir schreiben die 30er Jahre, in der Hitler herrscht und die Judenverfolgung ihren Lauf nimmt. Der kleine Foxterrier Sirius, geboren 1938 in Berlin, aufgewachsen im Haushalt der jüdischen Familie Liliencron. Er hat das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erlebt - Mr Liliencron verliert seinen Job an der Universität  und die Familie muss eine komplette rund um Erneuerung ihrer Identität durchmachen. So kommt es, dass aus dem kleinen Levi Sirius wird. Als die Umstände der Regierung immer drastischer werden, beschließen die Liliencrons Deutschland zu verlassen und nach Amerika auszuwandern. Angekommen in Hollywood nimmt Sirius sein Schicksal mit der melancholischen Heiterkeit an, die nur dem klugen Foxterrier zu eigen ist. Das Leben eilt ihm dabei zur Hilfe: Es stürzt ihn in alle möglichen Katastrophen, aber es überrascht auch mit verblüffenden Wendungen ins Kuriose. Wie kommt es, dass aus dem kleinen Hund ein großer Held wird? 


Meine Meinung:


Ein toller Roman, der die Geschichte Deutschlands aus der Sicht eines kleinen und super sympathischen Vierbeiners erzählt. Eine äußerst brisante Geschichte mit tollen Wandlungen und interessanten Hintergrundinformationen. Manchmal erscheinen die Zufälle, die dem kleinen Sirius widerfahren etwas weit hergeholt - so wird er vom gehetzten Flüchtling zum Hollywood-Star, wovon wahrscheinlich jeder Mensch nur träumen kann. Dennoch war der Erzählstil sehr greifbar und nachvollziehbar. Ich fand es sehr interessant ein Stück der deutschen Geschichte einmal aus völlig anderen Augen zu erfahren.


Schreibstil:


Jonathan Crown schreibt sehr gut recherchiert, detailliert und greifbar, so dass man sich sehr schön in das Leben des kleinen Sirius einfühlen kann. Sehr flüssig huscht man durch die Geschichte und erlebt eine tolle und atemberaubende Zeitreise.



Fazit:


Ein toller Vierbeiner und seine Lebensgeschichte.

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Punkte:



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