" Teufelsmord " von Tanja Noy ( 4 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:


Nach mehr als 20 Jahren kehrt Julia in das Dorf ihrer Kindheit zurück um eine alte Freundin zu beerdigen. Über dem Dorf liegt eine schaurig alte Geschichte, denn vor 20 Jahren wurde eine bestialische Mordserie dort begangen. Plötzlich treten wieder Morde auf die das gleiche Handzeichen der Damaligen aufweisen. Um ihre verstorbene Freundin zu entlasten, beginnt Julia selbst zu ermitteln. Doch um die Unschuld beweisen zu können, tritt sie in die tiefen der Dorfgemeinschaft ein und muss erschreckt feststellen , dass ihre eigene Vergangenheit auch mehr Laster trägt, als sie vermutet hat...

Meine Meinung:


Mit " Teufelsmord " bringt die junge Autorin Tanja Noy ihr Debüt und zeitgleich der Startschuss ihrer Thrillerreihe um die Hauptprotagonistin Julia Wagner auf den Büchermarkt. Es erwartet den Leser eine Zeitreise in die Vergangenheit der Protagonistin und dem Dorf in dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Sehr spannend kristallisiert sich nach und nach die Handlung und nimmt sehr schnell an Fahrt an. Durch die wechselnde Erzählperspektive kommt eine zusätzliche Portion Spannung auf und man erfährt auch viel aus der Sicht derjenigen.  

Das Grundgerüst ist sehr interessant, dennoch muss ich bemängeln, dass es gegen Ende noch unzählige Fragezeichen gab, die unbeantwortet blieben. Ich weis nicht, ob ich jetzt beruhigt sein soll, dass es insgesamt 5 Bände dieser Thrillerreihe geben soll oder ob die Angst siegt, dass die Fragen auch in den Folgebänden unbeantwortet bleiben werden. 
Dennoch bleibt zu sagen, dass mir der Auftakt, trotz alle dem sehr gut gefallen hat und am Schluss die Neugier siegt, was Julia Wagner in nächsten Band erwarten wird!

Charaktere:


Julia war mir von Beginn an super sympathisch und ich bin sehr schnell warm geworden. Sie ist nicht für nichts zu schade und auch als es um ihre eigene Vergangenheit bzw. ihr eigenes Leben geht bleibt sie in ihren Ermittlungsarbeiten sehr sicher und unbelastet. 

Total abgeschreckt hat mich die Dorfgemeinde. Allein die Charaktere die man dort antrifft können unsympathischer und gruseliger gar nicht sein. Ihre Gesellschaft ist schon Thriller allein!

Schreibstil:


Tanja Noy hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. er wirkt sehr realistisch und anschaulich, so dass man kann sich sehr gut in die Charaktere und Handlung hineinversetzen kann. 

Fazit:


Das Dorf des Grauens wäre auch eine gute Titelwahl gewesen. Trotz kleiner Kritikpunkte, muss ich sagen, dass der Auftakt und das Debüt der Autorin sehr gelungen ist und ich nun sehr neugierig geworden bin, was den Leser in den weiteren Bänden dieser 5-teiligen Thrillerreihe erwartet!

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Punkte:



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