Autoreninterview mit Pina Ferreiro und Chitto

Huhu ihr Lieben!

Ich bin super glücklich Euch heut eine super liebe und sympathische Autorin vorzustellen, die mich in meinem kleinen Lesestübchen besucht hat und auch gleich ein paar Fragen beantwortet hat, die mich und hoffentlich auch Euch brennend interessieren!

Durch ihren wundervollen und sehr gefühlvollen Roman " Eine zauberhafte Mission" auf Lovelybooks habe ich die Autorin kennen und schätzen gelernt. Daher bin ich sehr stolz, dass Sie sich auch gleich für ein kleines Interview bereit erklärt hat!

Auf diesem Wege möchte ich mich auch gleich von ganzen Herzen bei Pina Ferreiro und ihrem kleinen Wirbelwind für den Besuch bedanken! Es hat mich wirklich sehr gefreut!
1000 Dank ihr Beiden!

Eure Samy


Ps.: Seit ihr vielleicht neugierig auf ihren Roman geworden, na dann findet ihr hier die Rezension *klick hierJ


Nun zum Interview:




1)   Kannst du dich vielleicht kurz vorstellen, so dass die Leser einen kleinen Eindruck von dir bekommen?

Ich heiße Pina Ferreiro, bin 1969 in Spanien geboren und lebe mit meinem Mann und meiner großen Tierfamilie in der Eifel, nahe der luxemburgischen Grenze.
Als schamanische Heilerin und Tierkommunikatorin widme ich mich nicht nur dem Seelenheil der Menschen, sondern auch dem der Tiere. Im Rahmen dieser Berufung sind dann auch meine ersten Bücher entstanden, da ich darin meine Arbeit beschreibe.
 



 
2)   

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
 
Es gibt keinen typischen Arbeitstag bei mir, denn dadurch, dass ich bei den schamanischen Sitzungen die Traumata meiner Klienten durchlebe, richten sich die darauffolgenden Tage immer gänzlich nach meinem Befinden. Das heißt, außerhalb dieser Sitzungen kann ich leider nichts planen. Aber da meine vielen Tiere (aktuell 23 Huskys, 32 Katzen und zwei Aras) auch meine „energetische Tankstelle“ sind, versuche ich, so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen.


3)   Hast du schriftstellerische Vorbilder?

Wenn es dabei um Vorbilder für das eigene Schreiben geht, dann muss ich die Frage verneinen. Natürlich gibt es ein paar Schriftsteller, deren Bücher ich sehr gerne lese, aber keiner davon diente als Vorbild, denn Authentizität sollte meines Erachtens jedem, der ein Buch schreibt, wichtig sein. Insbesondere bei meinen Sachbüchern „Botschafter des Himmels“ und „Engel im Sternenglanz“ hätte ich es mir gar nicht anders vorstellen können, als eben in meinem ganz eigenen Stil zu schreiben. So erleben die Leser auch keine Überraschung, wenn sie mich persönlich kennenlernen, denn ich gewähre dadurch auch tiefen Einblick in mein eigenes Wesen.



4)   

Wie kam die Idee zu “ Eine zauberhafte Mission“?


 
Jetzt kommt eine Antwort, die sicherlich ziemlich abgefahren auf so manch einen wirken wird, aber ich möchte unbedingt bei der Wahrheit bleiben: Auch wenn ein Buch sicherlich auf einer Grundidee basieren sollte, so ist das im Falle dieses Romans vollkommen anders gewesen. Bedingt durch meine Berufung stehe ich der geistigen Welt oftmals als eine Art Medium zur Verfügung. So kam es, dass ich frisch operiert im Krankenhaus lag und vor mich hin döste, als ich auf einmal bemerkte, wie sich in mir – wie aus dem Nichts – diese Geschichte entwickelte. Ich konnte zuerst nicht zuordnen, was man mir da zu vermitteln versuchte.
Ehe ich begriff, dass man begonnen hatte, mir „Eine zauberhafte Mission“ zu diktieren, steckte ich schon mittendrin und bekam die vierbeinigen Protagonisten „präsentiert“.
Zunächst weigerte ich mich, das Diktierte niederzuschreiben, denn ich hatte gar keine Zeit für ein weiteres Buch. Doch da man mir keine Ruhe mehr ließ, habe ich notgedrungen nach einer Woche kapituliert und mich an den Laptop gesetzt. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nichts von dem Verlauf dieser Geschichte und kannte auch noch nicht die dazugehörigen menschlichen Hauptdarsteller, nur die Hündinnen und ihren Lehrer Sam. Man ließ mich nach und nach eintauchen in diese Welt und ich erlebte die Geschichte so real, dass sie mich förmlich wie auf einer Welle mit sich riss, ohne dass ich irgendetwas hätte dagegen tun können.
Wann immer das „Diktat“ eine Pause einlegte, nutzte ich diese, um meinem Mann die allerneuesten Geschehnisse vorzulesen. Wir saßen jedes Mal zusammen und grübelten wie verrückt über das, was wohl als Nächstes passieren würde. Doch nichts von all dem, was wir vermuteten, geschah, denn ich bekam immer etwas vollkommen anderes diktiert. Das war alles mehr als nur spannend! Ich habe also die gesamte Geschichte so erlebt, wie sie nun der Leser nach und nach erfährt. Das war für mich eine wahrhaft großartige Erfahrung, auch wenn sie mich mitunter geängstigt hat, weil ich mich wie fremdgesteuert fühlte. Dennoch empfinde ich das Buch gerade aufgrund seiner ganz eigenartigen Entstehungsgeschichte als ein wahrhaft großes Geschenk.


5)   Welche Botschaft verbirgt sich hinter “ Eine zauberhafte Mission“?

Es geht vor allem um Verständnis. Insbesondere für die Empfindsamkeit einer Kinderseele und dafür, dass sie in ihrer großen Emotionalität entsprechend schwer verletzt werden kann. Meistens werden die Auswirkungen dieser frühen Prägungen erst wesentlich später sichtbar und sind dann selten noch mit der wahren Ursache in Verbindung zu bringen. Die Botschaft hier ist also: Geht achtsam mit der zerbrechlich zarten Seele eines Kindes um!
Die Geschichte handelt aber auch davon, dass wir Menschen uns nur allzu gerne vom äußerlich Sichtbaren zu vorschnellen Urteilen hinreißen lassen, statt uns die Mühe zu machen, etwas mehr in die Tiefe unseres Gegenübers einzutauchen.
Mir selbst ist es beim Schreiben zugegebenermaßen auch passiert, denn ich habe mich immer wieder dabei ertappte, dass ich Partei für den einen - meistens das vermeintliche Opfer – ergriff und dem anderen Beteiligten sogleich einen Stempel aufsetzte, noch ehe er zum Zuge kam. So war es gleich zu Beginn mit dem Personalchef von Jasmin, denn aus ihrem Empfinden heraus hielt ich ihn natürlich für einen arroganten Snob. Erst nach und nach offenbarte sich, dass Herr Grunow eben nicht der war, den Jasmin aufgrund ihres großen Misstrauens gegenüber allen Menschen in ihm sah. Diese „Unart“ zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte und so gibt es eben auch genug Stellen, an der sich der Leser selbst hinterfragen kann.
Eine weitere Botschaft ist die des Vertrauens. Wer sich vertrauensvoll dem Leben und seinen Möglichkeiten öffnet, kann diese dann auch bestmöglich nutzen. Am Ende hat alles irgendwie seinen ganz eigenen Sinn, auch wenn er nicht oder selten auf Anhieb erkennbar ist. Sich darauf einzulassen, erfordert großen Mut. Vor allem dann, wenn wir eigentlich Sicherheit suchen, insbesondere nach schwerwiegenden seelischen Verletzungen. Aber es lohnt sich. Und das ist die Botschaft, die uns die emsigen Vierbeiner dieser Geschichte so liebevoll ins Herz flüstern.



6)   

Mit welcher Figur hast du aus “ Eine zauberhafte Mission” am meisten gemeinsam?


 
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich am deutlichsten in der vorlauten Saphira wiedererkannt habe. Ich kenne ihren Übermut ebenso wie ihre überschäumende Energie bei mir selbst. Und auch diese Angewohnheit, sich Ziele vorzunehmen, die einem selbst schaden können, nur um anderen zu helfen. Nicht jeder kann mit so viel ungebremstem Tatendrang umgehen, aber auch wenn ich schon oft damit angeeckt bin, so habe ich aber dennoch meistens mein Ziel erreicht; auch bedingt durch diese Neigung, eher unkonventionelle Methoden anzuwenden.


7)   Gibt es ein skurriles/lustiger oder schönes Erlebnis, welches du als Autorin erlebt hast?




Nun ja, skurriler als die Entstehung dieses Romans kann ja kaum etwas sein...


8)   Wie war das Gefühl, den ersten eigenen Roman in Händen zu halten oder sogar im Buchladen zu entdecken?


 
Es war ein erhebendes Gefühl, mein „Baby“ in den Händen zu halten. Ich bezeichne es deshalb so, weil ich das Heranwachsen der einzelnen Episoden tatsächlich immer wie einen Ultraschalltermin empfunden habe. Ich sah zu, wie es langsam aber stetig zu einer ineinander fließenden Einheit wuchs. Und als ich es dann am Ende, sozusagen nach der „Geburt“, so vollendet in den Händen halten durfte, war das wirklich ein unbeschreibliches Hochgefühl absoluten Glücks.



9)   Wie würdest du dich selbst in 3 Wörtern beschreiben?




Impulsiv, emotional und ziiiiiemlich unkonventionell ;-)



10)  Gibst es noch Etwas, was du gern den Lesern mit auf den Weg geben möchtest?
 
Ja, wenn ich denn dem Leser noch etwas mit auf dem Weg geben darf, der sich für dieses Buch interessiert, dann Folgendes:
 
Ich wünsche mir für Sie, dass Ihnen die vielen Lebensweisheiten dieser Geschichte wie Herzenslichter Ihren ganz eigenen Weg erleuchten!

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