*** Blogtour -Tag 5 zu " Im Feuerkreis der Liebe " von Ute Jäckle ***

( Blogtour – Tag 5 ) Im Feuerkreis der Liebe von Ute Jäckle : Das Mittelalter



Huhu ihr Lieben,

ich heiße Euch herzlich Willkommen zum 5 Blogtourtag der Blogtour zu „ Im Feuerkreis der Liebe „ von Ute Jäckle!

Ihr konntet bereit viele tolle Beiträge rund ums Buch, die Charaktere, ein Autoreninterview und ein Interview mit den Protagonisten lesen und einiges erfahren. Heute möchte ich Euch in die Zeitepoche „ Das Mittelalter „ entführen und es euch mit seinen Beflogenheiten etwas näher bringen.
Vorab habe ich aber natürlich noch den Tourenplan für Euch, dass ihr ja nicht verpasst wie es weitergehen wird. Natürlich könnt ihr auch nachträglich noch an den vergangen Tagen ein Kommentar hinterlassen und weitere Lose für das Gewinnspiel sammeln.

Die Tourdaten:

20.09. - Buchvorstellung bei Julia von Blonderschatten´s Welt der Bücher
21.09. - Vorstellung der Protagoniste bei Anja von Merlins Bücherkiste
22.09. - Autoreninterview bei Magische Momente
23.09. - Protagonisteninterview bei Isabel von Rezensionen Isabel0607
24.09. - Vorstellung des Mittelalters bei Mir! J
25.09. - Schauplätze bei Dani von Lesemonsterchens Buchstabenzauber
26.09. - Frauen im Mittelalter und Heute bei Bianca von Bibilotta´s Kunterbunte Welt
27.09. - Zitate bei Jacqueline von Lines Bücherwelt
28.09. - Videolesung bei Anja von Bambini´s Bücherzauber
         29.09. - Gewinnerbekanntgabe       

Ihr braucht vorab noch ein paar Informationen, ob das Buch wirklich euren Geschmack trifft?
Dann könnt ihr gerne in meiner Rezension stöbern * klick hier *


Und nun geht es ab auf die Zeitreise ins Mittelalter

Das Mittelalter bezeichnet die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit ( Zeitraum ca. 6.bis 15. Jahrhundert).
Selbst heute noch wird diese Zeitepoche als wissenschaftlicher Diskussionspunkt angesehen und aus unterschiedlichen Standpunkten betrachtet, was vermuten lässt, dass dieses Zeitalter noch einige unentdeckte Geheimnisse verbirgt.

Das Mittelalter gliedert sich in drei Epochen auf : Früh-, Hoch- und Spätmittelalter

Frühmittelalter:


Im Frühmittelalter fanden viele einschneidende Entwicklungen statt, die Auswirkungen bis in die Moderne haben.Entgegen der älteren Deutung als „dunkle“ oder „rückständige“ Epoche ist das Frühmittelalter aus moderner Sichtweise für seine Kontinuität und politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandel von großer Bedeutung! Mehrere der im Frühmittelalter entstandenen Reiche bildeten die Grundlage für heute noch existierende Staaten.
Das Frühemittelalter hat ein Zeichen mit den beginnenden Raubzügen der Wikinger gesetzt. Ihr hauptsächliches Raubziel waren die britischen Inseln und Nordfrankreich, die sehr unter den Wikingern zu erleiden hatten.


                                                                                                                                                        Quelle : www.kayserstuhl.de 


Hochmittelalter:                                                    


Das Hochmittelalter zeichnet sich als die Blütezeit des Rittertums. Die Bevölkerung begann zu wachsen, Handel und Gewerbe nahmen zu und zahlreiche Städte prosperierten. Es kam zu einer neuen kulturellen und wissenschaftlichen Entfaltung, wobei Bildung nun nicht länger ausschließlich dem Klerus ( den geistlich gesegneten)  vorbehalten war.
Auch der Handel nahm in dieser Zeitepoche an Schwung an und gewann in der Geldwirtschaft eine riesen Bedeutung ein. In Italien und kurz darauf auch in Frankreich entsprangen die ersten Universitäten und in Mitteleuropa nahm das Zunftwesen seinen Lauf, welches das soziale und wirtschaftliche Arbeiten untereinander förderte.
Das Hochmittelalter galt auch als Ursprung der wichtigsten Ordensgemeinschaften wie z.Bsp.:
Den Zisterziensern, der Franziskaner und den Dominikanern.

Spätmittelalter:

Hier nahm das Phänomen der Kunst und Wissenschaften ihren Ursprung, welches den Universitäten in Paris oder Bologna gut zu schreiben sind, den diese verschafften der Wissenschaft und Philosophie einen riesen Aufschwung und die Etablierung in die Gesellschaft. Sie ebneten den Boden der Renaissance-Epoche, an die sich wenig später die Architektur an alte römische und griechische Vorbilder anlehnte.
Die Wirtschaft erlebte trotz der Pest eine Blüte. Das Spätmittelalter war die Zeit des aufsteigenden Bürgertums der Städte und der Geldwirtschaft.

Populäre Mythen, Missverständnisse und historische Streitpunkte


Bereits in der Renaissance wurde die Epoche zwischen der Antike und der damaligen Gegenwart als ein Zeitalter betrachtet, in dem das Wissen und die Werte der antiken Kulturen in Vergessenheit geraten waren, woraus sich die kulturelle und geistige Unterlegenheit des Mittelalters ableiten ließ.
Diese Epoche gilt auch als Grundstein unserer heutig bezeichneten „ Romantik

Die Menschen des Mittelalters glaubten, die Erde sei flach.


Beweise für diesen Glauben gibt es bis heute nicht. Gestützt wird allein dieser Gedankengang durch „den Holztisch von Flammarion“.
Die Behauptung, dass die Bevölkerung an die „flache Erdescheibe“ glaubten kam das erste Mal im 19. Jahrhundert auf.

Menschen im Mittelalter waren ungebildet, rückständig und abergläubisch


Auf einen Großteil der mittelalterischen Bevölkerung trifft dieses Urteil zu. Die Gründung von Universitäten, der Ausbau der Städte, technologische Fortschritte (z. B. die Erfindung der Brille) sowie umfangreiche zeitgenössische Überlieferungen widersprechen nach Einschätzung der Historikerin Karin Schneider-Ferber der Annahme eines „barbarischen“ Mittelalters.

Gewalt, Krieg und Seuchen waren allgegenwärtig; die Lebenserwartung war gering.


Obwohl es in Europa zwischen 500 und 1500 zahlreiche Kriege gab, gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass diese mit größerer Brutalität oder Rücksichtslosigkeit als in der Neuzeit geführt wurden. Außerdem ist in der Zeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert ein deutliches Bevölkerungswachstum sowie eine Ausbreitung des Siedlungsgebietes feststellbar, was auf die günstigeren Klimabedingungen zurückzuführen ist. Auch die Vorstellung, die Menschen im Mittelalter seien körperlich klein gewesen, ist heute weitgehend widerlegt.

Die niederen Stände mussten ständigen Hunger, Kälte und unmenschliche Arbeit erdulden.


Tatsächlich war das Leben der niederen Stände weniger entbehrungsreich. Der durchschnittliche Fleischverbrauch pro Kopf war im Mittelalter ca. siebenmal so hoch wie im Mitteleuropa des 19. Jahrhunderts und immer noch höher als zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Während der mittelalterlichen Warmzeit waren Missernten viel seltener als später, was den sozialen und technologischen Fortschritt sowie die Expansion der Siedlungsräume ermöglichte. Außerdem ist zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert ein rasanter Bevölkerungszuwachs nachweisbar, der nur bei ausreichender Ernährung stattfinden konnte.

Abwesenheit der Körperhygiene


Zahlreiche Badehäuser sind in mittelalterlichen Städten archäologisch belegt. In zeitgenössischen Schriften wird zu ausgedehnter Körperpflege und Hygiene gemahnt. Wie auch zu anderen Zeiten und in anderen Ländern war Hygiene eine persönliche Angelegenheit. Besonders im nördlichen Europa finden sich seit dem Frühmittelalter hölzerne Badehäuser und Dampfbäder, wie sie bis heute in Skandinavien und Osteuropa verwendet werden.

Willkür, Folter und Hinrichtungen waren an der Tagesordnung.


Die Hexenverfolgung erreichte erst im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Bereits der Sachsenspiegel, ein bedeutender hochmittelalterlicher Rechtskodex, offenbart wohlstrukturierte Rechtsverhältnisse, große Teile des Lebens waren geregelt. Bürger und Bauern waren angesichts der bestehenden Rechtsordnungen keineswegs rechtlos.

Kulturelle Entwicklung im Mittelalter:


Architektur


Das gewöhnliche Volk spaltete sich auf in reiches Bürgertum und ärmere Arbeiterschichten. Der Adel wohnte in Burgen und Schlössern für Kleinadel und Großadel, meist mit Stallungen und schönen Anwesen. Denn der Großadel wohnte prunkvoll, aber wenig luxuriös. Die Königsfamilien mussten allerdings ihren Status präsentieren. Im kirchlichen Bereich und gern nahe der Burgen gab es eine große Anzahl an Klöstern, Kirchen und Abteien.                                              ( Quelle: www.google.de)

Erfindungen   

                                                ( Quelle : wikipedia.de )
Die Zeit des Hoch - & Spätmittelalter brachte ( noch heute angesehene und oft gebrachte )  zahlreiche großartige Erfindungen zum Vorschein, wie den Kompass oder die Brille, hervor. 
Zum Großteil war es jedoch schwer Neuerungen hervorzubringen, standen die Deckung der Konsumgüter und anderer wichtigen Überlebenswichtiger Dinge im Vordergrund.
                                         ( Quelle : www.zeit.de )

Sprachen

Viele Menschen waren einer Varietät des Hochdeutschen mächtig, welches vor allem im Norden verbreitet war. Man sprach ganz allgemein eine Sprache, die sich aus den germanischen Wurzeln und aus dem althochdeutschen entwickelt hatte.
Magie
Die Magie spielte im Mittelalter eine bestimmende Rolle im Alltag der Menschen, die sich stark beeinflusst von der Idee zeigten, dass alle Dinge in der Natur von Geistern beseelt seien. Daraus leitete sich die Vorstellung ab, dass die okkulten Eigenschaften der Pflanzen und Tiere mithilfe der Magie nutzbar gemacht werden konnten. Diese Ansichten waren nicht nur im einfachen Volk verbreitet, sondern in allen Ständen und Schichten vertreten. Jedoch galt jede Art der Ausführung von Magie als eine Straftat und hatte in den meisten Fällen große Folgen und Strafen mit sich gebracht.

Wirtschaft


Das 18. Jahrhundert trennt die Begriffe Kultur und Natur innerhalb der Philosophie der Aufklärung. Der auch dem heutigen Menschen geläufige Antagonismus von Kultur und Natur, bei dem beide Bereiche als unüberwindlicher Gegensatz empfunden werden, war dem Mittelalter in dieser Ausformung nicht bekannt. Die Wirtschaft des Mittelalters stand in hohem Maße in Zusammenhang mit der Natur und dem jahreszeitlichen Wandel. Die Techniologie in allen handwerklichen Bereichen, aber auch solche Neuerungen, die den Handel und die Finanzwirtschaft betreffen, prägten das Wirtschaftsleben ab dem Hochmittelalter. 
Wissenschaft

Auch wenn es den Eindruck erweckt, als seien in der "dunklen Zeit" nur Rückschritte gemacht worden, so wurden in Europa seit dem 12. Jahrhundert zahlreiche Universitäten gebaut. Die Professoren unterrichteten ihre Studenten zum Teil im Freien, wie etwa am Straßenrand oder auf Plätzen. So konnte man im Mittelalter sich schon mit 10 Jahren in die Universität einschreiben und mit etwas Glück zählte man zu den wenigen Studenten dieser Zeitepoche.

Kleidung im Mittelalter:


Die Kleidung spiegelte den Wohlstand und somit den für sie vorgesehenen Platz der gekleideten Person innerhalb der mittelalterlichen Hierarchie  wider. Die Unterschiede zwischen den Ständen lagen meist jedoch nur im verwendeten Material und dem dazugehörigen Zierrat. So waren Leinen, Hanf und Nessel hauptsächlich zur Verabeitung als Unterkleidung  für die niederen Ständehvorgesehen, Schafwolle diente insbesondere zur Herstellung für Oberbekleidung. Der höhere Stand genoss den Wohlstand zusätzlich auf teure Importstoffe wie Seide zurückgreifen zu können und auch bessere Textilqualitäten wurde ihnen zugeteilt und diese veredelte sie zusätzlich mit Tuche.
Kleiderfarben

Die Farbwahl war ein Unterscheidungskriterium zwischen den Ständen. Generalisierend lässt sich sagen, dass aufwändige, also teuer zu erzeugende Farben den höheren Ständen vorbehalten waren. Um diesen Unterscheidungsstatus aufrechtzuerhalten, aber auch um den Aufwand der Kleidung zu begrenzen, wurden immer wieder so genannte Kleiderordnungen verfasst.

Farbstoffe


Neben der Verwendung naturfarbener Stoffe, welche wohl überwiegend nur im niederen Stand benutzt wurden, wurden die Stoffe auch eingefärbt So wurden beispielsweise aus der Birke und dem Gilbkraut gelbe Farbstoffe gewonnen. Die wichtigste Pflanze für Rot war der Krapp, daneben eignen sich aber auch Gänsefuß . Blaue Färbungen wurden mit Hilfe der Färbepflanzen erzeugt, aber auch Indigo wurde zunehmend importiert. Farbextrakte tierischen Ursprungs wurden ebenfalls genutzt. Aus der Kermeslaus, die in mehreren Gattungen in Europa beheimatet ist, wurde ein teures Rot gewonnen. Der aus der Purpurschnecke gewonnene Purpur-Farbstoff war so wertvoll, dass er ausschließlich dem Hochadel vorbehalten war.

Kleidermode in den verschiedenen Unterepochen 

Diese Zeitepoche ist was den Kleidungstil angeht eher mangelhaft belegt. So findet man eher viele Abbildungen von höher angesehenen Ständen. Die niederen Stände wurden kaum bis gar nicht im Kleiderverzeichnis oder damaligen Zeichnungen abgebildet. Oft nur sehr spezielle Krönungs-, Kleriker- oder Heiligengewänder, welche in Schatzkammern und als Reliquien die Zeit überdauert haben, anzutreffen.

Kleidung der Romanik    

Die Kleidung der Romantik nahm ihren Ursprung in der römischen Tracht. Diese Einflüsse wurden jedoch mit der Zeit schwächer und waren im 11 Jahrhundert nur noch an den Gewändern der Geistlichen zu erkennen. Als Verzierungen wurden in der Romanik noch häufig aufwändig brettchengewebte Borten genutzt.
Kleidung des Mannes in der Romanik

Der Mann trug ein Unterhemd und eine Art Unterhose aus Leinen. Darüber wurde ein langärmliger Kittel getragen. Der wollene Kittel reichte bis über die Knie und wurde gegürtet. Um die Schultern legte man einen Rechteckmantel aus Wolle, der auf der rechten Seite durch eine Spange gehalten wurde. Als                                                            
                                                          (Quelle : www.moonlight-shadowcastle) 
Kopfbedeckung wurden Filzhüte getragen. Die Füße und Beine wurden bis ins 11. Jahrhundert noch mit Binden umwickelt, danach setzten sich lange Strumpfbeine durch. Die Schuhe bestanden aus Leder und wurden wendegenäht hergestellt. An Frisurmoden überwiegen in dieser Zeit kürzere Haarschnitte. Als Schmuck trug der Mann Mantelspangen und Armreife sowie Gürtel und Schnallen überwiegend aus Buntmetall (Bronze). Höhere Stände nutzten auch Silber und Gold.

Kleidung der Frau in der Romanik


In der Romanik war die Kleidung der Frau bis ins 11. Jahrhundert nicht sehr körperbetont. Sie trug ein leinenes, fußlanges Untergewand mit langen Ärmeln. Darüber wurde ebenfalls ein knöchellanges Obergewand mit weiten, kurzen oder spitz endenden Ärmeln angezogen. Ab dem 11. Jahrhundert wurde das Obergewand wesentlich körperbetonter, vermutlich über der Taille geschnürt. Das Unterkleid wurde stärker durch Keile geweitet und bodenlang verlängert. Im 12. Jahrhundert nimmt die Formenvielfalt bei den Oberkleidern weiter zu: Neben langen, weiten Obergewändern wird weiterhin der seitlich geschnürte Bliaut getragen. Die Ärmel sind beim Adel weit, bei niedrigeren Ständen eng anliegend. Zusätzlich kann ein Mantel getragen werden, der über der Brust geschlossen wird. Verheiratete Frauen trugen das Haar bedeckt. Als Kopfbedeckung dominiert im 11. Jahrhundert eine Art Schleiertuch, und im 12. Jahrhundert ein langer Stoffstreifen, der in verschiedenen Varianten um Kopf und teilweise auch den Hals geschlungen wird. Darauf setzte man kleine flache Hauben. Adlige Frauen trugen meist reich verzierte Kopfreife. Die Schuhe der Frauen unterschieden sich nicht wesentlich von denen der Männer. Die Haare hatte man immer noch gerne blondiert, wie es schon im alten Rom üblich war. Es wurde glatt oder geflochten getragen, später dann gelockt und aufgelöst. Schmuck wurde im 11. Jahrhundert vom Adel noch reichlich getragen. Im 12. Jahrhundert nimmt der Schmuck deutlich ab, d.h. es werden nur noch Fibeln/Fürspane und gelegentlich Fingerringe getragen. In hochadeligen und kirchlichen Kreisen kommen dafür vermehrt Handschuhe auf.

Kleidung der Gotik 


In der Gotik wurde die Kleidung zunehmend aufwändiger. Die Moden der Früh-, Hoch- und Spätgotik unterscheiden sich sehr wesentlich voneinander. Es ist daher schwer, kurze, generalisierende Aussagen über die gesamte Gotik hinweg zu treffen. Zu Beginn der Frühgotik im 13. Jahrhundert nähert sich die männliche Mode der weiblichen stark an. Beide Geschlechter tragen lange Oberbekleidung in Form einer sogenannten Cotte. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts und im 14. Jahrhundert nimmt die Formenvielfalt wesentlich zu und es kommt auch wieder zu teilweise extremen Herausstellungen der Körperbetonung und zu Detailversessenheiten wie bspw. der Knopfmode oder den extrem langen Zipfeln an der sogenannten Gugel.

Kleidung des Mannes in der Gotik


                                     Schnabelschuhe ( Quelle Wikipedia.de)

Der Mann trug ein fußfreies Unter- und Überkleid. Der Rock reichte bis zu den Knien und wurde am Saum bisweilen geschlitzt. Über dem langärmligen Unterrock wurde die Suckenie (ein ärmelloser Überrock) getragen. Dazu gab es eine leinene Unterhose und enganliegende oberschenkellange Strümpfe, mhd. die Hose. Als Kopfbedeckung setzte man eine Gugelhaupe auf, eine kragenartige Kapuze mit langem Zipfel. Als Schuhe trug man Wendeschuhe, die wie auch bei anderer Kleidung üblich auf Links genäht und dann umgestülpt wurden, so dass die Naht innen liegt. Eine besondere Form waren die Schnabelschuhe, auch Poulines genannt, die sehr lange Spitzen aufwiesen. Das Haar wurde offen und gelockt auf der Schulter hängend getragen.. Das Gesicht war entweder glattrasiert oder mit einem Vollbart bedeckt, der langsam wieder in Mode kam.

Kleidung der Frau in der Gotik


                                         Hennin ( Quelle : wikipedia.de)

Die Frauen trugen genau wie die Männer ein fußlanges und langärmliges Unterkleid, die Cotte, das meist aus Leinen oder Seide genäht wurde. Darüber wurde ein loses, langes, später ärmelloses Überkleid, der Surcot, gezogen, das mit einer Schleppe versehen war.
Die burgundische Mode war körpereng, mit weitem schleppenden Rock und einem enganliegenden Mieder, das vorn über dem Hemd zusammengeschnürt wurde. Unter dem tiefen Ausschnitt trug man einen Gürtel. Als Kopfbedeckung trugen die verheirateten Frauen immer noch das Gebende oder die Rise, ein gefaltetes Kopftuch. Besonders in Burgund war der Hennin erbreitet, eine kegelförmige Haube, die oft einen Meter hoch war und mit Schleiern versehen wurde. Junge Frauen trugen oft Reifenblumen oder Bänderkränze. Als Schuhe verwendeten die Frauen ebenfalls Wendeschuhe.


Natürlich gibt es bei dieser Blogtour auch wieder ein Gewinnspiel.
Beantwortet mir einfach eine kleine Frage und schon landet ihr im Lostopf.
An jedem Tag der Blogtour werden Fragen gestellt, je mehr ihr kommentiert umso höher ist eure Chance!



So und nun meine Frage:

Besucht ihr Mittelaltermärkte oder könntet ihr euch vorstellen in 
dieser Zeitepoche zu leben?








Das könnt ihr gewinnen:


1. Preis
2x Printbücher
2.Preis
1x  Tasse
3.Preis
3x Ebooks im mobi - Format

Ich drücke euch ganz doll die Däumchen!
Eure Samy


Teilnahmebedingungen

Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
Keine Haftung für den Postversand
Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
Das Gewinnspiel läuft vom 20.September 2015 – 28.September 2015 um 23:59 Uhr
Jeder Teilnehmer der an allen Stationen der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 9 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 29.September 2015 auf allen teilnehmenden Blogs im Laufe des Tages



Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    nun leider gibt es so was bei uns nicht, deshalb kann ich sie auch nicht besuchen solche Mittelaltermärkte.

    Es gibt viele Einschränkungen und Gefahren, aber ich bin mutig und würde es schon mal für 1-2 Tage gerne versuchen und ausprobieren.

    LG..Karin...

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  2. Hallo,

    ich war leider noch nicht auf einem Mittelaltermarkt, würde aber gern mal einen besuchen. Leben würde ich aber nicht gerne in dieser Zeit, da ist mir unsere fortschrittlichere Zeitepoche doch lieber :)

    Liebe Grüße
    SaBine

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  3. Hallo!
    Also ich besuche ganz gerne hin und wieder Mittelaltermärkte, dort findet man so ganz andere Dinge als auf "normalen" Märkten.
    Aber leben möchte ich auf keine Fall im Mittelalter...das wäre mir einfach zu gefährlich!

    Toll geschriebener Blog-Beitrag!!!
    Liebe Grüße
    Alexandra Georg-Dechart (FB)

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  4. Moin Moin.
    Ich liebe unseren Mittelaltermarkt zu Weihnachten in Lübeck... da werden auch alte Handwerklichkeiten gezeigt und die alten Gebräue schmecken da immer so hervorragend *gg*
    Das Mittelalter wäre zum Leben aber wirklich nichts für mich... bin da doch etwas verwöhnt von meinen technischen Geräten zu Hause... waschen mit der Hand? *ach nö* ;-)
    LG aus Lübeck von der Kaddel :D
    (Katja Kaddel Peters / FB)

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  5. Huhuuuuuuuuu,

    vielen Dank für die ausführliche Erklärungen, um das Mittelalter.
    Ich hab jetzt mehrere Mittelaltermärkte bei uns in Worms und Speyer besucht,
    da spielt meißtens Saltatio Mortis :D Dort leben könnte ich nicht, aber ich
    würde gerne mal eine Zeitreise ins Mittelalter machen, um es für
    kurze Zeit zu erleben. Aber dann möchte ich zurück nach Hause :D

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  6. Hallo
    Danke für Deinen tollen Beitrag über das Mittelalter.
    Ich liebe diese Epoche und verschlinge sämtliche Bücher & Romane die sich ums Mittelalter drehen. Nun zu Deiner Frage, leider war ich bis jetzt noch auf keinen dieser Mittelalter Märkte, aber ich möchte das ganz schnell nachholen. Ich liebe die Gewänder der Damen aus dieser Zeit und hätte gerne ein paar verschiedene, angefangen von der Markt, einer Königin bis hin zur Kurtisane, och hätt gern von allen Gesellschaftsschichten ein Gewand für mich : )
    Meine Schwägerin hat die gleiche Leidenschaft für das Mittelalter wie ich selbst und aus diesem Grund sparen wir zwei auf einen ganz besonderen Wunsch unser Geld zusammen; wir möchten von uns beiden ein Portrait malen lassen wo wir beide von Kopf bis zum kleinen Zeh, komplett im Mittelalterstil gekleidet und gestylt sind : ) und dieses Portrait bekommt dann einen schönen uralten, riesigen goldenen Rahmen.....
    Zur 2tn Frage, ich würde sehr gerne als stiller & unsichtbarer Zuschauer ins Mittelalter reisen.
    Liebe Grüsse

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  7. Hallo und vielen Dank für den schönen Beitrag! Ich war bislang noch nicht auf einem Mittelaltermarkt, nur auf Festen, die auch einen Mittelalterteil hatten. Das Mittelalter würde ich gerne kennenlernen, aber nur auf Zeit. Leben möchte ich dort auf Dauer nicht, allein schon wegen der Hygiene und der Krankheiten.

    Viele liebe Grüße
    Katja Vormelker

    kavo0003[at]web.de

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  8. Hallo
    Bei uns in der Nähe sind jedes Jahr Ritterspiele und ich als Zuschauer natürlich immer mit dabei.
    Auf einem richtigen Mittelalter Markt war ich allerdings noch nie.
    Im Mittelalter zu leben könnte ich mir jetzt nicht vorstellen, höchstens mal so kurz mal rein schaun und dann wieder ab in meine Zeit. War ja dich nicht so ohne ;-)

    Liebe Grüße Moni
    monikahelml79@gmail.com

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  9. Hallo!
    Ich war das erste Mal im Sommer auf einem Mittelaltermarkt hier auf einer Burg in der Umgebung. Besonders interessant fand ich die Vorstellung des Baders, der uns auf lustige Weise darzustellen versuchte, wie die Menschen früher behandelt wurden. Bei den "Werkzeugen" wurde mir gleich ganz anders...brrr!
    Ich möchte ehrlich gesagt nicht im MIttelalter leben...vielleicht eine kleine Zeitreise für einen Tag...aber das würde mir vollends genügen!
    Liebe Grüße...und wow...du hast dir ja sehr viel Mühe gemacht und total viel Arbeit in deinen Blogbeitrag gesteckt!!!
    Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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  10. Bin etwas spät dran :-) ,
    Kurzfristig für ein paar Tage wäre es sicher interessant mal ins Mittelalter zu reisen und zu leben , aber nicht für immer :-)
    Mittelaltermärkte gibt es in unserer Gegend leider nicht
    Liebe Grüße Beate
    beate-bertling@t-online.de

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  11. Hallo,

    ja ich könnte in dieser Zeitepoche leben. Wenn bei uns Mittelaltermarkt ist . gehe ich super gerne hin.

    Gruß
    Monika B.
    lesetrine@gmx.de

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  12. Hallo,

    ich war schon einmal auf einem Mittelaltermarkt, der mir sehr gut gefiel, das ganze Ambiente war echt toll. Ansonsten: Ich lese sehr gerne historische Romane, aber im Mittelalter leben, das würde ich auf Dauer dann doch nicht wollen, weil es damals eine echt gefährliche Zeit war - Frauen hatten zu schweigen, dann die Pest, die Macht der Kirche, die Hexenverfolgung, dann viele Kriege - und ich würde doch die Bücher und das Internet vermissen. Bei uns in der Gegend hat ein Histotainment-Park eröffnet - den würde ich dann doch gerne besuchen.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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  13. Hallo,
    ich habe schon oft Mittelaltermärkte besucht. In der näheren Umgebung gibt es bei uns gleich zwei davon, die mir jedes Jahr wieder Spaß machen. Gut gefallen hat mir auch der Mittelaltermarkt auf einer Burg, oder ein Mittelalterfest , wo die Akteure einige Tage neben einer Burg in Zelten und Kostümen leben und diese Zeit lebendig machen.
    Aber selbst leben in dieser Epoche? Nein, danke, mir würde ein kurzer Besuch als Zuschauer ausreichen.
    Liebe Grüße
    Gabi

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