Blogtour Tag 5 : " Wo du auch bist " von Kerstin Bätz



Herzlich Willkommen zu Tag 5 und somit auch leider der letzte Tag unserer Blogtour zu „ Wo du auch bist“ von Kerstin Bätz!


Wie ihr bereits erfahren habt, geht es in diesem spannenden Thriller um die Historikerin Sonja, die ein neues Jobangebot in den Ruinen der Beelitzer Heilstätten als Fluchtmöglichkeit aus ihrem alten Leben sieht.
Heute möchte ich mit Euch das Thema „ Heilanstalt“  etwas genauer unter die Lupe nehmen!


Vorab noch schnell die bisherigen Tourdaten:

23.1. Interview mit Kerstin Baetz bei Manja von www.manjasbuchregal.de

24.1. Das Buch und seine Figuren 

25.1. Besessenheit und Gewalt in der Beziehung

26.1. Paranormale Phänomene 


27.1. Die Heilanstalt

Bei mir J

28.1. Gewinnerbekanntgabe


Nun geht´s los:


„ Heilanstalt“


Die Heilanstalt, auch Sanatorium genannt, kann man als geschichtlichen Vorreiter unserer heutigen Krankenhäuser und Kurkliniken sehen.
Im Jahre 1900 dienten diese als Spezialkliniken zur Behandlung von chronischen Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Tuberkulose, oder wahren Anlaufstelle für Hilfesuchende mit psychischen Erkrankungen jeglicher Art.
Damals war ein Aufenthalt in solch einer Heilanstalt eher den gehobeneren Gesellschaftsschichten möglich, erst im späteren Verlauf wurden zahlreiche Vereine gegründet, die die enormen Kosten einer solchen Heilbehandlung übernahmen und auch der ärmeren Bevölkerung eine Möglichkeit auf Heilung ermöglichten.

„Beelitz Heilstätten“


Die Beelitz Heilstätten wurden in den Jahren 1898 bis 1930 errichtet und waren schon damals mit ihrem riesigen Krankenhauskomplex einer der Größten im Berliner Umland.

Der Komplex überstreckte sich über fast 200 Hektar Land und bilden heute ein denkmalgeschützes Ensemble von ca. 60. Gebäuden.
Die Aufteilung dieser Heilanstalt erfolgte damals in zwei Bereiche. Auf der einen Seite hatte man den Bereich für infektiöse Krankheiten der sich strickt von dem der nicht infektiösen Erkrankungen abkapselte.
Auch geschlechtermäßig wurde eine strickte Trennung vollzogen und die Erkrankten wurden so auch nur vom gleichen Geschlecht gepflegt.

Während dem Ersten und auch dem Zweiten Weltkrieg wurden die Beelitzer Heilstätten zu einem Lazarett umfunktioniert und dienten als Auffangstelle für erkrankte und verwundete Soldaten.

Geschichtlich schreibt diese Heilanstalt einen kleinen Meilenstein unserer heutigen Gesellschaft. So beherbergte sie laut Medienberichten im Jahre 1916 den damaligen Gefreiten Adolf Hitler oder sogar in den 90ziger Jahren den an Leberkrebs erkrankten Erich Honecker.

Heute sind, die im zweiten Weltkrieg beschädigten Gebäude zum Teil saniert und mit neuen Gebäuden ergänzt worden. Leider machten auch Insolvenz und Vandalismus vor den denkmalgeschützen Gelände und Gebäuden keinen halt und so kamen die Sanierungsarbeiten bis 2008 ins Stocken.
Laut Informationsquellen wird spekuliert, dass ein Käufer für das Arsenal gefunden  und auch die Arbeiten an den in die Jahre gekommenen Gebäude wieder aufgenommen wurde. Auch soll es im Laufe der Zeit wieder so werden, dass der Krankenhauskomplex nach Beendigungen der Sanierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen werden soll.

Am 11. September wurde ein weitere Meilenstein auf dem Gelände eröffnet, denn auf dem Gelände der ehemaligen Frauen-Lungenheilanstätte wurde der erste Baumkronenpfad mit einer Länge von 320 Meter und einer Höhe bis zu 23 eröffnet, der eine Überquerung der mit Bäumen bewachsene Ruine des 1944 ausgebrannten Pavillons B IV ermöglicht und als krönenden Abschluss mit einem 36 Meter hohen Aussichtsturm geziert ist.



Gewinne:


Natürlich gibt es für Euch auch etwas tolles zu gewinnen und zwar…

Platz 1 

-ein signiertes "Wo du auch bist" und zusätzlich ein signierter (humoristischer) Kurzgeschichtenband, bei dem Geschichten von Kerstin Bätz dabei sind (wahlweise Elternabend, Tierarzt oder Schwiegermutter)


Platz 2&3 



-ein signiertes "Wo du auch bist" von Kerstin Bätz

Dafür müsst ihr mir folgende Frage beantworten:


Würdet ihr solch einen verlassenen und gespenstigen Ort wie die Beelitzer Heilstätten bei Nacht oder lieber doch bei Tageslicht besuchen und welche Erwartungen oder Ängste wären da mit im Gepäck?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern!

Eure Samy

Kommentare:

  1. Eindeutig bei Tag! :D Wenn ich an den Beitrag von gestern denke, da würde ich nieeeemals nachts da rein gehen. Geister brr ^^

    Ich hätte wahrscheinlich bei Licht schon genug Angst vor... hm... ich weiß gar nicht genau wovor ihr Angst hätte. Geister? Noch irgendwelche Keime, die überlebt haben? Einbrecher (ok, sehr unwahrscheinlich *grins*), ...

    Ich finde es allgemein gruuuselig an solche verlassene Orte zu gehen (hab ja manchmal schon in meinem eigenen Haus Angst, wenn ich ein komisches Geräusch höre). Vor allem wenn dort vorher ein Krankenhaus oder eine Psychiatrie war. Alleine würde ich da nicht hin gehen!

    Die Blogtour war sehr schön. Ich hab jetzt erst recht Lust das Buch zu lesen :)

    Liebe Grüße
    Ina (LB: Inibini)

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  2. Hallo,

    also ich würde die Heilstätte dann auch nur am Tag besuchen wollen. Auch wenn ich nicht an Geister glaube stelle ich mir die Atmosphäre an so einem Ort sehr gruselig vor.

    LG
    SaBine

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  3. Huhu,
    was für geniale Orte ja die würde ich mir geben.
    Vorzugsweise am Tag weil ich wollte ja was sehen
    aber zur Not auch nachts aber da ist Gänsehaut dann
    auch Programm.
    Ich habe das Buh also bin ich bitte aus dem Spiel draus
    aber die Orte ahh finde ich genial
    Liebe Grüße
    Ute

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  4. Hallo,

    also, ich würde so eine Stätte auch nur bei Tage besuchen und dann auch nur in Begleitung.Nachts könnte man das vielleicht in einer größeren Gruppe machen mit einem Führer, der dann auch etwas erzählt. Gruselig stelle ich mir das aber schon vor.
    LG von Elke
    becjat(at)yahoo.de

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  5. Hallo Samy,

    da ich Geocacher bin, ist es für mich nichts ungewöhnliches in verlassene Gebäude, sogenannte "Lost Places" einzusteigen und diese zu erkunden. Natürlich sind die Beelitzer Heilstätten durch ihre gruselige Atmosphäre etwas ganz besonderes, aber leider nicht (mehr) für Neugierige zugänglich. Wenn die Atmosphäre stimmt, überlegt man sich 2x, ob man dort wirklich hinein möchte. Aber einen gewissen Grusel strahlt jedes verlassene Gebäude aus.

    LG Steffi

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  6. Ich würde so einen Platz bei Tage aufsuchen, weil es mir sonst zu unsicher wäre. Ich würde auf jedenfall auch nicht alleine gehen. Ich stelle es mir nachts sehr gruselig vor.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Hallo Samy,
    es kommt darauf an, ob ich diese "Lost Places" alleine aufsuche oder ich einen oder mehrere habe, die mit mir mitgehen. Bei letzteren nehme ich dann auch die Dunkelheit der Nacht in Kauf, obwohl ich mir auch da bestimmt in die Hose mache vor Angst....grins.
    Ansonsten schaue ich mir solche Plätze dann doch lieber bei Tageslicht an.
    Danke für die schöne Blogtour.
    Liebe Grüße
    Yvonne

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  8. Hallo ,

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Ich würde einen verlassenen und gespenstigen Ort wie die Beelitzer Heilstätten weder bei Nacht und auch am Tag besuchen wollen weil ich hätte zu viel Angst und alleine schon garnicht.

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  9. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Blogtour-Tag! Mir würde kein guter Grund einfallen, warum ich den Ort abends oder bei Nacht besuchen und besichtigen sollte. Bei Tag würde ich mir den historischen Ort gerne einmal ansehen, hätte allerdings keine Ängste mit im Gepäck. Ich würde einen interessanten Einblick in die Geschichte und den Aufbau des Gebäudes und des Geländes erwarten - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  10. Hallo,
    generell interessieren mich Gebäude dieser Art nicht sonderlich, aber wenn, dann würde ich es tagsüber sehen wollen. Ich hab keine Angst, aber ich glaube einfach, dass ich am Tag mehr Details sehen kann. ;-) Ich danke Dir für den Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Melanie

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