" Die Drachenbraut " von Kristina Günak



die drachenbraut

Autor/in: Kristina Günak
Verlag: U-Line Eternal Love
Erschienen am : 14. Oktober 2012
Seiten: 320
Preis: 4,95 ( TB )

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Dr. Josefine Rosenberg ist eine begehrte und erfolgreiche Ärztin, denn sie besitzt die Gabe der heilenden Hände und scheut sich absolut nicht davor diese auch ungeniert einzusetzen, auch wenn es den Unmut des magischen Rates immer wieder aufs Neue entfacht.  Während einer erneuten Zusammenkunft des magischen Rates spürt Josefine, dass dieses Mal eine drückende Stimmung mitherrscht und auch einige der sonst anwesenden Mitglieder mit Abwesenheit glänzen. Was ist da im Busch und wer ist der ominöse Neue, der mit seiner Macht sie versucht in ihre Schranken zu weisen?

Jedoch bleibt Josefine nicht viel Zeit über diese neuen Begebenheiten nachzudenken, denn sie ist die „Eine“ die in einer Prophezeiung das Blut des Volkes der Vesna in sich tragen soll und ein wichtiger Bestandteil zur Rettung der Welt darstellt. Gemeinsam mit Valentin Lazar, dem mächtigsten Gestaltenwandler auf Erden, soll sie sich dem Bösen stellen und deren düstere Magie abwenden. Doch ist sie bereit für solch ein Wagnis und ist sie überhaupt die „Eine“ aus der Prophezeiung? Aber nicht nur dies erschwert ihre Entscheidung vollends sich und Valentin zu vertrauen, denn der Gestaltwandler hat offenbar ein schreckliches Geheimnis, welches die Vernichtung alles bedeuten könnte…




Ich liebe Fantasyromane in denen Drachen jeglicher Art vorkommen. Es sind für mich düstere und geheimnisvolle Geschöpfe die solch eine Macht ausstrahlen, dass es mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Nacken gleiten lässt. Doch dieses Mal ist es etwas anders, denn der Drache kann erst seine wahre Größe und Macht entfalten, wenn er seine Vesna, eine legendäre Drachengefährten, an seiner Seite zu wissen scheint.
Das Drumherum der Handlung ist sehr aufregend gestaltet und viele neue Aspekte zieren die Geschichte rund um Valentin und Josefine mit Spannung und Emotionen. Jedoch muss ich gestehen, dass mich das Alles eher etwas enttäuscht am Ende zurück ließ.

Für mich ging Alles einfach viel zu schnell von statten. Quasi auf die Art – Erst kennen gelernt, schon über beide Ohren verliebt, ein schnelles zusammenfinden, ausführen eines Rituales und dann auf in den Kampf gegen das Böse – Ende. L Was ich damit sagen will ist, dass mir zu viel an der Oberfläche gekratzt wurde, es kam nie zu einem Tiefgang in die Geschehnisse, und so wirkte ungläubig und lieblos. Dabei hat die Handlung einfach sehr viel Potential mit an Bord und ich denke, dass diese durch ein paar mehr Seiten und somit mehr Freiraum, ein echter knalle hätte werden können.
Der Schreibstil der Autorin ist echt klasse und man huscht nur so durch die Seiten. Leider hebt er aber allein nicht das Versäumte auf und auch schafft er es nicht die Handlung zu retten.

Mit den Protagonisten wurde ich zwar im Laufe der Handlung warm und konnte mich mit ihnen arrangieren, jedoch fehlte mir bis zum Ende das Gefühl sie wirklich kennen und schätzen gelernt zu haben.

Das Cover ist wirklich klasse. Man bekommt einen klaren Eindruck von Josefine und kann sie sich in Kombination mit der Beschreibung in der Handlung gedanklich ausmalen und mit Leben füllen.



Leider wurde mir bei diesem tollen Fantasyroman zu viel an der Oberfläche gekratzt und konnte mich somit absolut nicht überzeugen. Potential ist reichlich vorhanden, doch konnte einfach nicht umgesetzt werden. Mit ein wenig Seiten mehr, hätte die Autorin bestimmt die Chance gehabt sich vollends auszutoben und dem Ganzen das gewisse Etwas zu  verleihen, welche die Geschichte zu einem absoluten Fantasyabenteuer hätte werden lassen können.
Echt schade!

1/4 Butterflies!




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