" Götter " von Will Hofmann



götter

Autor/in: Will Hofmann
Verlag: Fabulus Verlag
Erschienen am : 26. Februar 2016
Seiten: 400
Preis: 19,95 ( HC )

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Agnes und Günter leben in einer Welt voller Unterdrückung, Gewalt und Ausbeute. Deutschland ist geteilt in vier geheime Reservate, die nach Geschlechtern getrennt sind, jedoch das gleiche Elend herrscht. Die Menschen werden dort als Sklaven gehalten und von den sogenannten Götern körperlich und sexuell ausgebeutet. Diese machen sich ihre Herrschaft zu nutzen und fordern alles von ihren Untertanen. Sie fühlen sich als Herren über Leben und Tod, und führen ein sehr strenges Regiment, dass im äußersten auch vor einer Todesstrafe keinen halt macht.

Agnes und Günter gelingt die Flucht aus dem Todesregime der Götter und sie beginnen ein neues Leben in Freiheit, auch wenn es  bedeutet, dass sie bei Null anfangen und alles von Neuem erlenen müssen. Doch auch mit jedem Tag in Freiheit wächst der innige Wunsch in ihnen, sich an den Sklaventreibern zu rechen und die vermeintliche Götter zu entmachten.

Doch ist es dieser Kampf wert und wie sollen sie ihren Wunsch realisieren? Eins wissen Beide gewiss, denn wenn es zu einem verbitterten Racheakt kommen wird, wird nicht nur ihr Blut fließen, wenn es schief gehen sollte!




Der Klapptext klingt sehr spannend und hat sofort meine Neugier auf sich gezogen. Wirkt das Cover ja eher wie ein Buch, das über einen Krieg berichten wird. Im Nachhinein ist es mit anderen Augen gesehen, auch eine Art Krieg der in Deutschland zu herrschen scheint.

Die Erzählperspektiven verleihen einen tiefen Einblick in das Leben der einzelnen Protagonisten und ihre Sicht auf die Geschehnisse in Deutschland und den dort geführten Reservaten. So werden die Emotionen sehr greifbar und intensiv auf den Leser übertragen. Es verschafft dem Leser die Möglichkeit sich mit den Begebenheiten auseinander zusetzen und es wird so zu einem realitätsnahen und einzigartigen Leseerlebnis, was auch viele erschreckende Eigenschaften mit sich bringt.

Der Schreibstil von Will Hofmann ist jedoch nicht ganz leicht zu verdauen. Er wirkt für so eine spannende und actionreiche Handlung sehr verniedlicht, was die Geschehnisse eher ungläubig und lapidar erscheinen lässt und der gewünschte Effekt von Spannung, Action, die mitschwingende Gewalt und Dramatik vollkommen verloren geht.




Die Grundidee ist wirklich klasse und die Umsetzung wäre gelungen, wenn der Autor auf einen passenderen Schreibstil gesetzt hätte. Zwar wurde ich sehr gut unterhalten, aber es schwang immer ein etwas gelangweiltes und liebliches Gefühl mit, was in manchen Szenen sehr störte in denen es eigentlich hoch hergehen sollte. Eigentlich total schade, denn es ist ordentlich Potential vorhanden um dieses Buch einzigartig werden zu lassen.

2/4 Butterflies!

Ein riesen Dankeschön geht an den Fabulus Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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